ist ein junger Seelsorgeberuf in der katholischen Kirche der Bundesrepublik. Gerade einmal 40 Jahre alt, hat er seinen Ursprung im Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) und der Würzburger Synode (1971-75).
Dieser Seelsorgeberuf markiert etwas Neues, das es bis dato in der katholischen Kirche nicht gegeben hat: nämlich, dass Frauen und Männer als Theologinnen und Theologen hauptberuflich in der Kirche arbeiten und in der Seelsorge tätig sein können. Das Zweite Vatikanische Konzil hat zu dieser Tätigkeit und Berufung der Lai(inn)en in der Kirchenkonstitution „Lumen gentium“ wegweisend formuliert: „Der Apostolat der Laien ist Teilnahme an der Heilssendung der Kirche selbst. (...) Die Laien sind besonders dazu berufen, die Kirche an jenen Stellen und in den Verhältnissen anwesend und wirksam zu machen, wo die Kirche nur durch sie das Salz der Erde werden kann.“ (LG33)